Im Juli ist ganz schön viel passiert – innerlich wie äusserlich. Zwischen neuen Erkenntnissen, kleinen und grösseren Herausforderungen und schönen Momenten habe ich gemerkt, wie Herz und Kopf endlich besser zusammenspielen. Mein Business und meine Herzensverbindung wachsen gerade Seite an Seite – und das fühlt sich richtig gut, harmonischer an. Dafür bin ich von Herzen Dankbar! 💞
Ein süsser Tag im Chocolarium
Ein regnerischer Sommertag voller Schweizer Schokolade und Glücksmomente
An einem regnerischen Sommertag war ich mit meiner Tochter und einer verwandten Familie im Chocolarium in Flawil. Es liegt etwas ausserhalb der Stadt und empfängt seine kleinen und grossen Gäste über eine Treppe, die in den eigentlichen Eingangsbereich führt. Da wir die Tickets schon im Voraus gekauft hatten, blieb noch ein bisschen Zeit. Also sind wir erstmal gemütlich durch den Shop geschlendert und haben schon überlegt, welche Schokolade wir später unbedingt mitnehmen wollen. 🤔😋
Dann ging’s los mit der Tour. Wir wurden durch verschiedene Räume geführt und konnten zuschauen, wie die Schokolade von Munz und Minor entsteht. In einem kleinen Kinosaal hab ich sogar herausgefunden, wie das Glück in die Schokolade kommt 🥰– ja, wirklich! Und das Beste: Naschen war erlaubt. Immer wieder standen kleine Schälchen mit Schoggistückli da, und natürlich haben wir gerne zugegriffen.
Wie das Glück in die Schokolade kommt
Im Chocolarium in Flawil erzählt ein „Glücksforscher“ , dass echtes Glück durch Verbindung entsteht – zu anderen, zu sich selbst und dem, was man tut. Glück ist eine Haltung voller Dankbarkeit, Beziehung und Herz.
Schokolade steht hier für Freude und das kleine Glück im Alltag. Auf meinem Foto symbolisieren drei Gläser aus der Besichtigungstour, mit Herz, Regenbogen und Schokolade genau diese Verbindung von Herz, Hoffnung und Genuss.
„Glück ist eine Haltung voller Dankbarkeit, Beziehung und Herz. “ so der Glücksforscher 🥰
Zum Schluss trafen wir noch die Show-Confiseurin. Bei ihr durften wir unsere eigene Schoggi verzieren und als süsse Erinnerung mit nach Hause nehmen. Trotz Regen hatten wir einen richtig tollen Tag – und dank all der Schokolade zum Naschen sowieso.
Nüsse, Mandeln, getrocknete Bananen und co. 😋
👉Verkaufen mit Herz und Verstand
Wie ich lerne, Angebote mit Herz und Strategie zu teilen
Als beruflich Selbstständige beschäftigt mich die Frage immer wieder: Wie erhalte ich mehr Resonanz auf meine Angebote? Mich selber Sichtbar machen – das kann ich mittlerweile ganz gut. Ich habe viel ausprobiert, einfach weil ich Social Media spannend finde und dort meine kreative Ader ausleben kann. Doch irgendwann habe ich gemerkt: Nur drauflosposten reicht nicht. Klar, ich teile gerne, was mir gerade am Herzen liegt, aber ohne Plan verpufft vieles. Was mir also gefehlt hat: eine echte Strategie.
Mir wurde bewusst: Wissen habe ich genug. Aber was ich noch brauchte, war eine Idee, wie ich dieses Wissen an die Frau bringe. Verkaufen ohne Druck, ohne Manipulation – das ist mir enorm wichtig. Ich will nicht laut sein, nicht überreden. Ich möchte ehrlich zeigen, was ich anbiete, und Eltern ermöglichen, selbst Ja zu sagen. Dafür darf ich mich mit dem Thema Marketing neu anfreunden – und das auf meine Art.
Im Moment lerne ich, wie Kundengewinnung funktioniert – und zwar mit einer neuen Sprache. Meine Mentorin sagt immer wieder: „Wir sprechen hier keine Coachingsprache, sondern Verkaufssprache.“ Und ja, das macht einen Unterschied. Ich bin auf dem Weg, meinen eigenen Ton dafür zu finden – ehrlich, einladend und ganz ohne Druck. Eine neue Lernreise hat begonnen.
💫 Waschmaschine, Verkaufssprache & ein Bibelvers: Mein Juli im Wandel
Ein Vers aus der Bibel hat mich dabei wachgerüttelt:
„Mein Haus soll ein Bethaus heissen, ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.“ Matthäus 21,13 (Den Link zum Blog findest du am Ende dieses Artikels.) Dieser Satz war wie ein Spiegel. Ich habe gemerkt: Beziehung – zu Kund:innen darf für mich kein Ort des Verkaufens und Kaufens sein. Im Sinn von ich baue Beziehungen auf nur um dann meine Angebote zu verkaufen. Das war auch nie mein Ziel. Doch es braucht dennoch eine Neuorientierung von Kundengewinnung und Kundenbetreuung.
Mit meiner Tochter – und auch mit den Kleinkindern, die ich beruflich 10 Jahre als Spielgruppenleiterin begleite habe – habe ich von Anfang an intuitiv und verbunden gehandelt. Das war eine bewusste Entscheidung. Als meine Tochter klein war, wollte ich nicht nur Methoden anwenden und zum Gehorsam erziehen oder für messbare Resultate verantwortlich sein – ich wollte in Beziehung sein. Ich habe mich hineingewagt, ich habe es mir erarbeitet. Meine alten Kontroll-Denkmuster über Kindsein, Muttersein überdacht, reflektiert, anders denken und handeln gelernt und uns glücklich werden lassen. 🥰
Doch im Business war es am Anfang anders. Ich bin ganz ohne Business Vorwissen gestartet – einfach mit dem Wunsch, Eltern und ihre Kleinkinder zu begleiten. Ich habe mir eine Website gebaut, über die man sich für meine Angebote anmelden konnte. Das war – ohne dass ich es so benennen konnte – Kundengewinnung. Später kam Social Media dazu. Ich wurde sichtbarer, beschäftigte mich intensiver mit dem Thema Marketing. Und irgendwann im Juni wurde mir klar: Ich brauche ein Verkaufstraining.
Ab da hat sich etwas verschoben. In meinem Kopf wurde alles technisch, logisch, methodisch. Ich wusste plötzlich sehr genau, was man tun soll – aber nicht mehr, wie ich dabei ich selbst bleiben kann. Es war, als hätte sich in mir alles in einer Waschmaschine vermischt: Herz, Kopf, Druck, Erwartungen. Ich hatte keine Orientierung mehr nur noch Chaos im Kopf und manchmal schlaflose Nächte. Ich funktionierte, aber ich war wie nicht mehr verbunden.
In genau diesen inneren Wirbel hinein kam der Bibelvers aus Matthäus. Und auch Impulse von lieben Menschen. Sie haben in mir etwas neu geordnet. Ich durfte erkennen: Mein Business darf ein Ort mit Herz sein. Kundengewinnung und Verkaufssprache darf klar, strukturiert und wirksam sein – aber dennoch ehrlich, weich, menschlich. Für mich auf jeden fall. Es geht nicht um „entweder Herz oder Verkaufssprache“, sondern um eine neue Balance, in der Herz und Verstand sich gegenseitig ergänzen.
✨Was im Juli sonst noch los war
- Besuch bei einer lieben Freundin und ihrer gastfreundlichen Familie im Oberengadin 🥰
- Wunderschöne Wanderung ins Val Fex 🌞
- Katzensicherung: Endlich abgeschlossen. Was lange währt, wird endlich gut 😌
- Einige Besuche im erholsamen Garten des Arboner Strandbad
- Velotouren
Wunderschönes Val Fex bei Sils Ganz hinten im Tal, umgeben von beeindruckender Bergkulisse, liegt ein kleines, gemütliches Restaurant. Dort haben wir ein Stück feine Bündner Nusstorte genossen – dazu einen Kaffee. Ein Genuss für alle Sinne!😋🥰
Der Fluss Beverin im Oberengadin, der später in den Inn mündet.
Katzensicherung: Endlich abgeschlossen. Was lange währt, wird endlich gut 😌
Mein Blogartikel vom 8. Mai 2025
Zwischen Verlustangst und Vertrauen – wie die Katzensicherung zur inneren Reise wurde
Blogartikel die ich im Juli geschrieben habe
Das Herz verstehen: Elternsein neu denken
Wenn Wissen nicht reicht – und das Herz die Richtung weist